Amisia Wolthusen

Sportlich, abenteuerlustig und nicht wasserscheu – von Anfang an

Wer gern Kanu fährt, schwimmt und sich im Wasser aufhält, möchte dies auch an seine Kinder weitergeben, um aus ihnen ebenso sportliche und abenteuerlustige Persönlichkeiten zu machen.

Das Ertrinken zählt bei Kindern jedoch leider zur zweithäufigsten Todesursache, weshalb es besonders wichtig ist, ihnen das Schwimmen so zeitig wie möglich beizubringen. Schon, wenn Sie und Ihr Partner die Eheringe getauscht haben und das Baby gerade geboren ist, können Sie es beim Babyschwimmen ans Wasser gewöhnen. Babys haben in den ersten Monaten einen Reflex, der sie zum Tauchen und Bewegen im Wasser animiert, da es sie ans Fruchtwasser erinnert. Auch, wenn Sie dieses später wieder verlieren, lernt das Baby das Element dadurch besser kennen und wird sich mit der Zeit im kühlen Nass immer wohler fühlen. In vielen Schwimmbädern gibt es dafür Wassergewöhnungskurse, die den Säuglingen und Kleinkindern die Angst nehmen.

Richtiges Schwimmen lernt Ihr Kind dann erst ab ca. 5 Jahren, wenn es schon lange nicht mehr im Gesslein F6 Kinderwagen durch die Gegend geschoben werden muss. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Ihr Kind dann schwimmen lernen sollte, wenn es ohne Stützräder sicher Fahrrad fährt, da es dann alle erforderlichen motorischen und koordinatorischen Entwicklungen durchlaufen hat. Beginnen Sie, dem Kind das Kraulen beizubringen und gehen erst nach einiger Zeit zum Brustschwimmen über, da dieses noch mehr Körperkoordination erfordert. Wichtig ist, sich viel Zeit zu nehmen, da Ihr Kind erst nach und nach zum Schwimmprofi wird. Verwenden Sie anfangs am besten Schwimmhilfen, damit sich alle Beteiligten sicher fühlen, und lassen das Kind nie aus den Augen. Dann kann es bald schon zu Kanu-Touren mitgenommen werden und wird in Zukunft selbst zu einem richtigen Abenteurer, wie Sie es sind.

Hinterlasse eine Antwort