Amisia Wolthusen

Unterwegs auf Deutschlands Flüssen

Um unserem Hobby nicht nur in Wolthusen nachzugehen, reisten wir durch Deutschland und trauten uns an Flüsse in Leipzig, Hannover und im Thüringer Wald heran. Begonnen haben wir im Kanupark in Markkleeberg in der Nähe von Leipzig.

Die künstlich angelegte Wildwasseranlage liegt als Teil vom Leipziger Neuseenland am Markkleeberger See auf einem ehemaligen Braunkohletagebau, der geflutet wurde. Die moderne Anlage lässt sich technisch durchaus mit den Olympiastrecken Penrith Whiteater Stadium in Sydney, den Ruder- und Kanupark Shunyi in Peking und den Helliniko Olympic Complex in Athen vergleichen. Geplant wurde die Anlage als Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2012 bereits 2001 und trotz der Absage erstellt und 2007 eröffnet. Beim Wohnen auf Zeit in Leipzig sahen wir uns den Kanupark genau an und fuhren durch die zwei U-förmigen Wildwasserstrecken. Das Wasser der Anlagen stammt vom Markkleeberger See, das durch eine Pumpe ins Becken gepumpt wird. Ausüben lässt sich unter anderem Wildwasser-Rafting, Wildwasser-Kajak, Spielbootfahren, Hydrospeed und Kanupolo.

Als nächstes ging es in ein Hannover Hotel, um dort mit dem Kanu auf der Leine quer durch die Stadt zu düsen, was wir besonders aufregend fanden. Wir konnten die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen, als man es z.B. bei einer Stadtrundfahrt oder beim Bummeln erlebt. Doch auch darauf verzichteten wir anschließend nicht und relaxten zusätzlich in Bars und Kneipen, bevor unser letzter Stopp in einem Hotel am Rennsteig im Thüringer Wald erfolgte. Die Kanutouren fanden hier auf der Saale und Werra statt und führten durch eine unberührte Natur mit einer eindrucksvollen Landschaft. Anschließend verbrachten wir die Zeit im Thüringer Wald mit Wandern und Spazieren und waren aber auch froh, anschließend wieder auf der Ems in unserer Heimat zu paddeln.

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